Gute Idee, schlechte Ausführung

Titel: "Scherben der Dunkelheit"
Autorin: Gesa Schwartz
Verlag: cbt Verlag
Sprache: Deutsch
gebundene Ausgabe: 592 Seiten
ISBN: 978-3-570-16485-3
Preis: 17,99€


Klappentext

Die sechzehnjährige Anouk besucht eine Vorstellung des Dark Circus, der sie mit seinen außergewöhnlichen Darbietungen sofort in den Bann zieht. Vor allem der mysteriöse Magier Rhasgar fasziniert sie. Doch der Zirkus birgt mehr Geheimnisse, als Anouk ahnt. Bald schon schwebt sie in tödlicher Gefahr und weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Denn es gibt keine Regeln im Dark Circus bis auf eine: Nichts ist, wie es scheint..


Meine Meinung

Anouk, die vor einiger Zeit einen schweren Schicksalsschlag hinnehmen musste, verbringt ihre Ferien bei ihrer Tante und deren Tochter Madeleine.
Kurz nach Anouks Ankunft bei den beiden, baut auch ein Zirkus sein Zelt in dem kleinen Dorf auf. Madeleine, die allen Anschein schon einige Vorstellung dieses Zirkus besucht hat, drängt Anouk nun auch eine Vorstellung anzuschauen.
Und so machen die beiden Mädchen sich auf den Weg zum Dark Circus. Anouk ist sofort begeistert von den Artisten und deren Kunststücken. Doch schnell muss sie merken, dass nicht ist, wie es scheint. Nach der Vorstellung wird Anouk jedoch noch weiter in die Welt des Zirkus rein gezogen und wird schon bald ein Teil der Attraktion.
Während der Dark Circus Anouk nun einige ihrer schönsten Erinnerungen nimmt, findet sie schnell Freunde und auch Verbündete im Kampf gegen den Zirkusdirektor und den Zirkus selber.
Doch der Kampf scheint nicht sehr einfach zu sein und es tauchen immer wieder neue Herausforderungen für die Gruppe auf.
Leider muss ich sagen, dass mich die Geschichte nicht sonderlich gefesselt hat. 
Das Thema war zwar sehr spannend aber die Ausführung hat mit nicht gefallen. So wurde das Ende doch sehr künstlich in die Länge gezogen und es wurden immer neue Herausforderungen an die Gruppe gestellt, die meiner Meinung nach unnötig waren.
Auch die Charaktere haben mir überhaupt nicht zugesagt. Anouk, die zwar sehr engagiert war, lebte doch sehr stark in ihrer Vergangenheit und hat sich nicht weiterentwickelt.
Rhasgar, den sie im Zirkus kennen lernt, wirkt wie ein sehr erfahrener Mann, der um einige Jahre älter als Anouk ist. Er hätte nach der Beschreibung her ihr Vater sein können. Verwirrend war es dann für mich, dass sich zwischen den beiden eine Liebesbeziehung entwickelt hat. 
Auch die anderen Charaktere haben mich nicht wirklich gepackt und wirkten auch eher lieblos entwickelt.
Auch der Schreibstil der Autorin hat mir nicht zugesagt. Die Sätze flossen nicht wirklich und ich habe an vielen Stellen beim lesen sehr gestockt. 
Leider ein Buch, dass ich nicht wirklich weiterempfehlen kann..

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