Eine Jagd um die Welt

Titel: "Der Informant"
Autor: Chris Pavon
Verlag: Penguin Verlag
Sprache: Deutsch
Broschiert: 576 Seiten
ISBN: 978-3-328-10103-1
Preis: 13,00€


Klappentext

Der amerikanische Journalist Will Rhodes reist im Auftrag eines renommierten Reisemagazins um die Welt. Doch dann wird er in Argentinien von einer Frau erpresst, die Ungeheuerliches behauptet. Sie unterbreitet ihm ein Angebot, das er nicht ablehnen kann, und schon bald gerät er immer tiefer in ein Netz aus internationalen Intrigen und gefährlichen Geheimnissen. Auf der Suche nach der Wahrheit jagt Will um den halben Globus. Und noch ahnt er nicht, dass seine eigene Frau die größte Bedrohung für ihn darstellen könnte...


Meine Meinung

Will Rhodes arbeitet als Reisejournalist für eine der größten Zeitschriften - "Travelers". 
Auf einer seine Reisen lernt er die verführerische Elle kennen. Obwohl Will mit Chloe verheiratet ist, lässt er sich auf Elle ein. Und das wird sein größter Fehler sein. Kurz nach dem Schäferstündchen sieht Will sich einem großgewachsenen Mann gegenüber, der ihn mit einem eindeutigen Video erpresst. Da Will nicht möchte, dass seine Frau von seinem Ausrutscher erfährt, lässt er sich auf die Bedingungen des Mannes ein und erhält auch kurze Zeit später seine erste Aufgabe. 
Will soll, während er weiter für die Zeitschrift arbeitet und reist, verschiedene Menschen aufspüren. 
Erfahren darf von dieser Vereinbarungen jedoch niemand. Doch bedingt durch die Geheimnisse geht auch seine Ehe langsam bergab. 
Chloe ist jedoch auch nicht so unschuldig wie Will immer gedacht hatte und taucht auch auf seinen Missionen irgendwann auf. 
Will ist sich nun nicht mehr sicher, wem er wirklich vertrauen kann und ob er für die richtige Seite arbeitet.
Pavon erschafft in diesem Roman überhaupt keine Spannung. Das Buch hat mich überhaupt nicht gepackt. Vor allem auch die dauernden Ortswechsel haben mich gestört. Nie ist an einem Ort wirklich etwas passiert oder hat die Stimmung geändert. 
Auch mit den Protagonisten bin ich nicht wirklich warm geworden. Sie wurden von Pavon alle nicht gut ausgearbeitet, sodass es alles Charaktere geblieben sind, deren Ausgang einem egal war. Keiner ist besonders sympatisch oder hat einen gepackt. 
Aber auch die Gespräche machten nicht sonderlich Lust auf mehr. Sie sind alle sehr einfach aber bringen die Geschichte nicht weiter. 
Die Grundidee gefällt mir jedoch sehr gut. Nur an der Umsetzung hat es gehapert. 
Das Ende und die Auflösungen kamen für mich zu spät und es hätte von Beginn an etwas spannender sein können.

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