Eine dramatische Mutter-Tochter-Geschichte

Titel: "Du erinnerst mich an Morgen"
Autorin: Katie Marsh
Verlag: Diana Verlag
Sprache: Deutsch
Broschiert: 432 Seiten
ISBN: 978-3-453-29190-4
Preis: 12,99€


Klappentext


Was, wenn deine Zukunft beginnt, dich aber deine Vergangenheit in diesem Moment einholt?
Eine Tochter, die ihre große Liebe heiraten will und sich nicht von einer schmerzhaften Erinnerung lösen kann.
Eine Mutter, die sich nach Versöhnung mit ihrer Familie sehnt und langsam ihre Erinnerung verliert.
Die berührende Geschichte von Zoe und Gina erzählt von Verlust, zweiten Chancen und bedingungsloser Liebe.


Meine Meinung

Eigentlich sollte es Zoes und Jamies großer Tag werden. Doch während Jamie vor dem Altar auf seine zukünftige Ehefrau wartet, wird diese von Zweifeln geplagt. Als dann der rettende Anruf kommt, dass ihre Mutter in Schwierigkeiten steckt, verlässt die Hochzeit und eilt ihr zu Hilfe.
Doch diese Entscheidung soll nicht ohne Folgen bleiben.
Zoes und ihre Mutter Gina haben schon seit über 10 Jahren keinen Kontakt mehr. Der Grund dafür liegt tief in der Vergangenheit.
In diesem Moment kann niemand Zoes Entscheidung verstehen. Doch Mutter und Tochter schaffen es nach Jahren endlich zueinander zu finden und sich zu vergeben.
Auch für Zoe wird nun einiges leichter. Sie kann endlich ihre verheerende Vergangenheit aufarbeiten und offen mit ihrem Vater und ihrer Schwester über Geschehenes sprechen.
Während die Familie nun langsam wieder zueinander findet, klafft zwischen Zoe und Jamie ein großes Loch. Jamie ist enttäuscht und vermutet, dass Zoe ihm nicht vertraut. Ihre Vergangenheit hat nämlich auch ihren Schatten auf die gemeinsame Beziehung geworfen.
Obwohl die Familie nun wieder enger zusammenrückt, wirft die Alzheimerkrankheit von Gina auch einen Schatten über dieses Glück.
Ein sehr berührender Roman über ein schweres Familienschicksal.
Die Charaktere wurden von Marsh super herausgearbeitet. Auch Gina, die in diesem Roman eindeutig der schwierigste Charakter ist, wurde sehr gut eingefangen. Das Verhalten einer alzheimererkrankten Person wurde sehr gut beschrieben und der Umgang aller anderen handelnden Personen mit der Krankheit, war gut nachzuvollziehen.
Der leichte Schreibstil macht es dem Leser sehr einfach durch den Roman durchzukommen und es gab keine Passagen, die zu weit in die Länge gezogen wurden.
Ein gelungener Roman.

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